Audiotechnik Videoblog

Take Comping – wovon die Beatles nur träumen konnten…

By on Mai 3, 2011

Jeder der schon mal in einem Studio Aufnahmen eingespielt oder auch technisch betreut hat kennt das Ritual : Von einer bestimmten Stelle der Aufnahme werden immer neue Versuche aufgenommen und wieder verworfen. Diese so genannten „Takes“ einer Stelle können schnell eine beträchtliche Anzahl erreichen. Bei der früher üblichen Aufnahme auf analoge Bandmaschinen war man sehr stark auf den „goldenen“ Take angewiesen, da ein Hineinschneiden in bereits existierendes Material nur schwer oder nur mit sehr großem Geschick möglich war. (Der Autor brüstet sich an dieser Stelle gerne damit, dass er schon auf guten alten Fostex 8-Spur-Bandmaschinen nahezu unhörbare „Punch-Ins“ manuell gesetzt hat. Die Anzahl der Fehlversuche wollen wir aber an dieser Stelle verschweigen…).

All diese Probleme gehörten mit dem Aufkommen von Harddisk-Rekordern und später der computergestützten Aufnahmelösungen schnell der Vergangenheit an. Dem „Zusammenschneiden“ von Takes aus mehreren Spuren waren schnell keine Grenzen mehr gesetzt. Eine noch weitere Steigerung der Bequemlichkeit läßt sich erreichen, wenn man ohne Änderung des Ausgangsmaterials abschnittsweise zwischen verschiedenen Takes auf einer einzigen Spur umschalten kann. Dieses „Take-Comping“ ist in allen Studios der Welt ein Helfer, der viele, viele Stunden Arbeit erspart. Markus Berger (git/bass) und Markus Maichel (keys) zeigen ein kleines Beispiel…

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2 Comments
  1. Antworten

    Arne

    Mai 7, 2011

    Toller Blog, mundet mir.

    • Berger Markus
      Antworten

      sequencer

      Mai 8, 2011

      Super! Lass es Dir munden, wir freuen uns über Besuch auf dem Blog 🙂

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