The Inner Circle Slide
Artwork Fotos

Artwork The Inner Circle

By on November 22, 2012

Foto mit freundlicher Genehmigung von Alexander Goehs 2007

Mit dem Album „The Inner Circle“ überraschten sich die beteiligten Musiker in vielerlei Hinsicht selbst am Meisten. Am Anfang stand die lockere Zusammenarbeit zweier Freunde im Wohnzimmer von Markus Berger mit der einzigen, durchaus gewagtem Vorgabe, in dessen damals noch bescheidenen Homestudio Musik in der Tradition alter Prog-Heroen mit zeitgenössischen Einflüssen zu schreiben. Am Ende stand da plötzlich eine komplette, bereits zusammengeschweißte und funktionierende Band namens DANTE und ein Albumdebut, dass diese Vorgaben nicht nur hielt, sondern auch als Eigenproduktion am Markt zu bestehen wusste. Wir schafften es sogar, dem Album ein professionelles, zwanzigseitiges Artwork zur Seite zu stellen, das an dieser Stelle vorgestellt wird. Auch in diesem Punkt waren wir am Ende überrascht – hatten wir dies alles doch ohne jeden finanziellen Background in Eigenleistung und ohne Label im Rücken zustande gebracht.

Ihr habt das Album „THE INNER CIRCLE“ noch nicht? In unserem bandeigenen WebShop könnt ihr das Album sogar handsigniert erwerben! Das bekommt Ihr nirgendwo sonst im Handel!

Am Anfang stand der Gedanke: wenn wir es schaffen, eine hochwertige Eigenproduktion hinzulegen, warum sollte dies nicht auch für das Artwork gelten? Warum eigentlich gingen alle Musikerkollegen und auch wir immer davon aus, dass ohne Label eine solche Veröffentlichung nicht möglich sei? Die Computerleistung war anno 2007 bereits vorhanden, die Kreativität auch, das Know How zwar noch nicht so ganz, aber immerhin: mit Photoshop konnte jemand umgehen und das war zum damaligen Zeitpunkt der Verfasser dieser Zeilen. Heraus kam am Ende ein surreales Artwork, in dessen Kern eine gewisse latente Bedrohlichkeit steckt. Die spalierstehenden, eigenartigen und man darf es sagen, auch in der Band polarisierenden „Pinguinmänner“ setzten sich schließlich als Cover durch.

Die Bilder, aus denen die Bildkompositionen bestehen, wurden seinerzeit bis auf wenige Ausnahmen aus Motiven gestaltet, die ich in den Ruinen der damaligen Reesekaserne in Augsburg entdeckt hatte. Genauer gesagt in den Kellern der alten, verlassenen Gebäude dort vor Ort. Hier nahm auch die Idee für das Cover Gestalt an, auf dem rechts Teile eines alten, verwitterten Heizungskellers zu sehen sind, der einst fünf sehr große Unterkünfte der Kaserne zentral versorgt hatte (auf der letzten Seite des Artworks ist der Heizungskeller nochmals sehr deutlich abgebildet). Als ich, mit meiner kleinen Kodak-Kamera bewaffnet, diesen Keller betrat, hatte das etwas wirklich Surreales. Es war düster, dunkel und überall standen alte verrostete Maschinen herum. Dazwischen morbide Eigenartigkeiten wie eine ausgediente Schaufensterpuppe die dort einfach so an einer Wand lehnte. Der ganze Keller, gut und gerne 400 Quadratmeter messend, stand locker einen Meter unter Wasser, es roch nach Öl, altem Eisen und Vergänglichkeit. Über ein System von (gerade noch) über dem Wasser verlaufenden Brücken waren verschiedene Keller miteinander verbunden. Als ich den Raum ein wenig erkundete und ich mich umsah, war da plötzlich die Perspektive, die auf dem Cover zu sehen ist. Und ich erschrak zugleich gewaltig – denn im Zwielicht (die Aufnahmen wurden in Langzeitbelichtung mit Stativ erstellt) glaubte ich tatsächlich, dort links an den Brücken stünden mindestens zwei Gestalten. Dem war nicht so. Nur ein kleiner Anfall von Paranoia. Aber die Idee für das Cover war geboren.

Für alle Sammler unter euch sei gesagt, dass die Erstauflage von „The Inner Circle“, die nur 500 Exemplare umfasste, an einer leicht anderen Anmutung des Logos auf dem Cover eindeutig zu identifizieren ist. Wenn ihr wissen wollt, ob Ihr diese seltenere Ausgabe besitzt, vergleicht einfach eure CD mit dem hier abgebildeten Coverartwork.

Love& Respect

Alex

TAGS

LEAVE A COMMENT